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Siem Reap, auf den spuren von "Ankor Wat" 🇰🇭

31. Aug.
7 Min. Lesezeit

Angkor Wat
Angkor Wat

🛕 Angkor Wat – das Wahrzeichen Kambodschas

Angkor Wat ist das bekannteste Wahrzeichen Kambodschas und für viele der Hauptgrund für eine Reise nach Siem Reap. Die gewaltige Tempelanlage liegt wenige Kilometer außerhalb der Stadt und gehört zum Angkor Archaeological Park mit seinen zahlreichen Tempeln und Ruinen aus der Zeit des Khmer-Reiches.

Erbaut wurde Angkor Wat im frühen 12. Jahrhundert unter König Suryavarman II. Ursprünglich Vishnu gewidmet, entwickelte sich der Tempel später zu einem bedeutenden buddhistischen Heiligtum. Heute zählt er zu den größten religiösen Bauwerken der Welt und gehört seit 1992 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Über einen langen Damm gelangt man über den Wassergraben zum Tempelkomplex. Dahinter liegen weitläufige Innenhöfe, Galerien und steile Treppen, die zu den fünf charakteristischen Türmen führen. Besonders beeindruckend sind die gut erhaltenen Steinreliefs mit Szenen aus der hinduistischen Mythologie, historischen Ereignissen und dem Alltag im Khmer-Reich.


Flussgraben
Flussgraben

Ein besonderes Erlebnis ist Angkor Wat zum Sonnenaufgang: Langsam zeichnet sich die Silhouette der Türme ab, bevor die ersten Sonnenstrahlen den Tempel beleuchten. Allerdings ist dies auch die beliebteste Besuchszeit, sodass es an den bekannten Wasserbecken sehr voll werden kann. Wer die Anlage ruhiger erleben möchte, kommt später am Vormittag oder am Nachmittag. Für die Besichtigung sollte man mindestens zwei bis drei Stunden einplanen.

Angkor Wat ist nur ein Teil der weitläufigen Tempellandschaft rund um Siem Reap. Zusammen mit Angkor Thom, Bayon, Ta Prohm und weiteren Tempeln lässt sich problemlos ein ganzer Tag verbringen; für eine intensivere Erkundung sind mehrere Tage sinnvoll. Erst vor Ort wird spürbar, welche Bedeutung und Dimension das Khmer-Reich einst hatte.


Ich fand die Besichtigung von Angkor Wat intressant, muss jedoch sagen, dass mich die kleineren Tempel und Ausgrabungen um Angkor Wat mehr begeisterten.

Zum einen, hat es nicht überall so viele Besucher wie beim Haupttempel und andererseits sind viele der kleineren Tempel/Ausgrabungen schön in die Natur eingebettet und haben daher eine ganz andere Atmosphäre.


Beng Mealea – mein Highlight rund um Siem Reap

Angkor Wat ist weltberühmt – doch der Tempel, der mich rund um Siem Reap am meisten begeistert hat, war Beng Mealea.

Rund 70 Kilometer außerhalb der Stadt, mitten im Grünen, liegt diese teilweise zerfallene Tempelanlage aus dem 12. Jahrhundert. Beng Mealea entstand unter König Suryavarman II., in derselben Epoche wie Angkor Wat, und war ursprünglich ein hinduistischer Tempelkomplex. Die Anlage lag zudem an einer wichtigen königlichen Straße, die Angkor mit Gebieten weiter im Osten verband.

Heute ist von dieser einst gewaltigen Anlage vieles eingestürzt – und genau das macht ihren unglaublichen Reiz aus.



Beng Mealea
Beng Mealea

Riesige Steinblöcke liegen kreuz und quer, Baumwurzeln ziehen sich durch die jahrhundertealten Ruinen, und Moos und Pflanzen bedecken die alten Mauern. Überall leuchtet sattes Grün. Teilweise ist kaum noch zu erkennen, wo der Tempel endet und der Dschungel beginnt. Statt einer perfekt restaurierten Tempelanlage entdeckt man hier verwachsene Ruinen, dunkle Durchgänge und eingestürzte Mauern. Die Atmosphäre ist ruhig, mystisch und geheimnisvoll. Beim Erkunden hatte ich immer wieder dieses Indiana-Jones-Gefühl – als würde man einen längst vergessenen Tempel mitten im Dschungel entdecken. Natürlich ist Angkor Wat beeindruckend und gehört zu jedem Besuch in Siem Reap. Doch emotional hat mich Beng Mealea deutlich mehr gepackt.


😳😬 Was ist das denn?

Ein Giftgrüner Teich/Tümpel hinter dem Tempel
Ein Giftgrüner Teich/Tümpel hinter dem Tempel

"Für mich ganz klar: das Highlight rund um Siem Reap"


Siem Reap – viel mehr als nur Angkor Wat

Wenn man Siem Reap hört, denkt man wahrscheinlich zuerst an Angkor Wat. Verständlich – schließlich liegt eine der beeindruckendsten Tempelanlagen der Welt direkt vor der Stadt. Aber ganz ehrlich: Siem Reap selbst hat mir mindestens genauso gut gefallen, wie ich vorher erwartet hatte.

Die Stadt ist überschaubar, lebendig und gleichzeitig ziemlich entspannt. Rund um das Zentrum kannst du vieles problemlos zu Fuß erreichen. Es gibt kleine Restaurants, Cafés, Bars, Märkte und natürlich das Leben entlang des Flusses. Selbst wenn du nicht jeden Tag Tempel anschauen möchtest, kannst du hier locker ein paar schöne Tage verbringen.


Entlang des Flusses – meine Lieblingsseite von Siem Reap 🫶

Am besten gefallen hat mir der Siem Reap River, der mitten durch die Stadt fliesst.

Entlang des Flusses kannst du wunderbar spazieren und bekommst gleichzeitig eine etwas ruhigere Seite der Stadt zu sehen. Für mich war die Strecke auch perfekt zum Joggen.


Es herrscht einer gute Stimmung an den Flussufern
Es herrscht einer gute Stimmung an den Flussufern

Am Abend wird es dort besonders schön. Entlang des Flusses öffnen kleine Food- und Marktstände, überall sitzen Leute zusammen und essen. Was ich mochte: Es waren nicht nur Touristen unterwegs, sondern vor allem viele Einheimische. Man holt sich etwas zu essen, setzt sich irgendwo hin und schaut einfach dem Treiben zu.

Genau diese einfachen Abende sind mir von Siem Reap besonders in Erinnerung geblieben.


Altstadt, Cafés und Märkte

Das Zentrum von Siem Reap ist ziemlich kompakt. Du kannst einfach loslaufen und kommst rund um den Old Marketan kleinen Geschäften, Restaurants, Cafés, Bars und natürlich an unzähligen Souvenirständen vorbei.

Die Café-Szene hat mich ehrlich gesagt positiv überrascht. Es gibt viele moderne und gemütliche Cafés, in denen du problemlos ein paar Stunden verbringen kannst. Ich habe dort zwischendurch auch am Laptop gearbeitet, und dafür waren die Cafés wirklich ideal. Der große Markt im Zentrum gehört natürlich ebenfalls dazu. Dort bekommst du eigentlich alles – Lebensmittel, Kleidung, Souvenirs und vieles mehr. Klar, einiges ist ziemlich offensichtlich auf Touristen ausgerichtet. Trotzdem macht es Spass, einfach einmal durch die engen Gänge zu laufen und sich umzuschauen.


Abends in Siem Reap

Mir haben die kleinen Bars rund um das Zentrum besser gefallen, als das Getümmel in und um die Pup Street. Ein Bier trinken, etwas Musik hören, eine Runde Pool spielen und dabei schnell mit anderen Leuten ins Gespräch kommen – genau diese entspannte Atmosphäre mochte ich. Dennoch hat auch die berühmte

Pub Street ihre Berechtigung, mit einigen Bars und internationalen Restaurants.

Den Griechen, kann ich empfehlen, sehr guter Service und ausgezeichnetes essen. Während der Happy Hour sind die Preise teilweise unglaublich günstig. Ich habe für ein Bier, gerade mal 75 US-Cent bezahlt, zwei Bier getrunken, wollte bezahlen und sie meint 1.50 US Dollar. Ich wusste nicht das Happy Hour ist, und sagte, nein ich hatte zwei Bier, sie sah mich an und sagte passt 😂😂😂 Für einen Abend gehört die Pub Street irgendwie dazu, mir war sie allerdings etwas zu touristisch.

Einmal anschauen, etwas essen und ein Bier trinken – absolut. Jeden Abend hätte ich dort aber nicht verbringen wollen.


Siem Reap und seine Einwohner

Was mir besonders positiv aufgefallen ist, waren die Einheimischen.

Sehr offen und kontaktfreudig, bin immer wieder sehr schnell mit Einheimischen ins Gespräch gekommen. Sehr freundlich und interessiert.

Dadurch hat Siem Reap trotz der vielen Touristen eine ziemlich angenehme Atmosphäre. Sobald du dich ein wenig von den touristischsten Strassen entfernst, bekommst du schnell eine andere Seite der Stadt zu sehen.


Mit dem Roller unterwegs – nicht ganz so günstig 🛵

Für die Ausflüge rund um Siem Reap wollte ich natürlich einen Roller beziehungsweise ein etwas stärkeres Bike mieten. Da war ich allerdings etwas enttäuscht. Die Auswahl an grösseren Rollern ist begrenzt, und sobald du mehr als 125 Kubik möchtest, steigen die Preise ziemlich schnell. Für eine Vespa beziehungsweise Honda ADV mit 160 Kubikwurden mir zuerst etwa 30 bis 35 US-Dollar pro Tag genannt. Nach etwas Verhandeln konnte ich den Preis für zwei Tage schliesslich auf 20 Dollar pro Tag drücken. Auch der Zustand der Roller war nicht immer überzeugend. Einige waren eher mässig gewartet. Von Thailand und Vietnam bin ich in dieser Hinsicht einen besseren Standard gewohnt – und selbst auf Bali hatte ich bessere Erfahrungen.

Wenn du nur einen kleinen Roller für die Stadt brauchst, ist das wahrscheinlich kein grosses Problem. Wenn du aber etwas Grösseres für längere Ausflüge wie nach Beng Mealea möchtest, würde ich auf jeden Fall mehrere Anbieter vergleichen, verhandeln und den Roller vor der Übernahme genau anschauen.



Hotel:

🏨 Unterkünfte die ich dir gerne. The Tree, von aussen, kaum als Hotel zu erkennen, sehr unscheinbar, aber mal drin, wie in einer kleinen Oase. Die Mitarbeiter aufgestellt, hilfsbereit und sehr freundlich. Man fühlt sich einfach rundum wohl, so wie es sein sollte im Urlaub 😉


The Tree

"Oase" am Rande des Zentrums

Das Hotel liegt sehr Zentral, das meiste ist in 5 bis 20 Minuten Fussläufig erreichbar, ebenso gibt es einige gute Cafés und Restaurants in der nähe, auch ein neues GYM, ist nur 5 Minuten zu Fuss entfernt 💪

Das Hotelteam ist einfach nur lobenswert, stehts um das Wohlbefinden der Geste bemüht.


Rezeption
Rezeption

🛏️ Zimmer und Ausstattung

Die Zimmer sind einfach, aber sauber, hell, ein bequemes Bett und frischen Tee, alles was man benötigt. Das Bad ist eher zweckmässig, aber komplett ausreichend.



Ausstattung und Annehmlichkeiten

Es ist wie ein kleines Boutique Hotel, mit kleinem Cafe, das auch einige Frühstücks (Alacard) anbietet, zu sehr Fairen Preisen. Zwei kleine gemütliche Pools und ein schöner Sitzbereich, wo auch der 15 Uhr Tee, mit Früchten oder ähnlichem zelebriert wird (eine schöne Sache). Ich hatte pro Nacht, knapp etwas unter 20 CHF, ca. 22 Euro pro Nacht bezahlt, was ich an Preisleistung als ausgezeichnet einstufen würde und bei einem nächsten besuch sicher wieder da einkehren werde.

.

✅ Tips:

  • Ich persönlich, würde Siem Reap nur in der Regenzeit besuchen

  • IKommt man von Phnom Penh, empfehle ich auf jeden ein Privaten Taxi Service oder den Bus. Ich hab für die Srecke ende Juli 2026, 75 USD bezahlt, den Kontakt findest du im Reiseführer von Kambodscha 🇰🇭. Seid ihr mehrere, könnt ihr den Preis untereinander aufteilen. Die Vorteile, der Fahrer ist flexibel (WC, Essen, etc.), man ist Zeitlich sehr schnell und es ist komfortabel (Hotel zu Hotel).

  • Wenn du ein Roller mietest (was sich auf jeden Fall lohnt), schau dir den Zustand an, es sind viele Rollerschlecht gewardet (Reifen/Bremsen).


⚠️Was gefällt mir weniger

Die zwei Währungen, Riel und US-Dollar, ist etwas umständlich.


❤️ Mein Fazit

Ich war Ende Juli in Kambodscha, die Regenzeit hat mich nicht gestört, dennoch muss man sich bewusst sein, dass es fast täglich regnen kann, meist abends. Die Einheimischen sind sehr Freundlich und das Essen ist köstlich. Ich kommen wieder, a🏙️🇰🇭🫶

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