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# Sidemen 🌾🌋

vor 6 Tagen
5 Min. Lesezeit


Blick von der Terrasse, auf den Gunung Agung
Blick von der Terrasse, auf den Gunung Agung

Meine erste richtige Station auf Bali 🌾🌋

Nach meiner Ankunft auf Bali verbrachte ich die ersten Tage in Seminyak. Allerdings nicht, um die Gegend groß zu erkunden. Für mich ging es dort hauptsächlich ums Ankommen und Organisieren: Roller übernehmen, Koffer abgeben, auf leichtes Gepäck umpacken, Geld abheben, SIM-Karte besorgen und alles erledigen, was man für die nächsten Wochen unterwegs braucht. Danach konnte meine eigentliche Reise beginnen. Meine erste richtige Fahrt führte mich von Seminyak nach Sidemen – und damit ziemlich schnell in eine völlig andere Welt. 🛵🌴 Die Fahrt von Seminyak nach Sidemen war allerdings nicht besonders schön. Sie war geprägt von starkem Verkehr und überwiegend größeren Straßen. Gegen Ende änderte sich das dann: Die Straßen wurden kleiner, führten durch kleine Dörfer und die Landschaft wurde zunehmend schöner.


🌾 Eine grüne Oase

Sidemen hat mir auf Anhieb gefallen.

Die Gegend ist unglaublich grün. Reisfelder, Palmen, kleine Dörfer und schmale Straßen prägen die Landschaft. Dazwischen liegen immer wieder Tempel, kleine Warungs und traditionelle Häuser. Und wenn das Wetter mitspielt, thront im Hintergrund der mächtige Mount Agung. 🌋 Genau dieses Bali wollte ich mit dem Roller entdecken. Nicht von einer bekannten Sehenswürdigkeit zur nächsten hetzen, sondern einfach durch die Landschaft fahren, kleine Straßen nehmen und schauen, was unterwegs kommt.


🛵 Perfekt zum Erkunden mit dem Roller

Schöne und abwechslungsreiche Gegend
Schöne und abwechslungsreiche Gegend

Rund um Sidemen gibt es unglaublich viel zu entdecken, Wasserfälle, Tempel und unzählige kleine Dörfer liegen verstreut in der Region. Man braucht dafür nicht unbedingt einen straffen Tagesplan.

Ich bin lieber einfach mit dem Roller losgefahren und habe unterwegs entschieden, wo ich anhalte.

Gerade auf den kleinen Nebenstraßen erlebt man eine ganz andere Seite von Bali. Es sind nicht immer die großen Sehenswürdigkeiten, die hängen bleiben. Manchmal ist es einfach eine schöne Straße zwischen Reisfeldern, ein kleines Dorf oder ein Warung irgendwo am Straßenrand.

Der Weg ist das Ziel. 🛵🌾


🚛 Was mich gestört hat: der viele Lastwagenverkehr

Einen negativen Punkt gab es für mich allerdings: die überraschend vielen Lastwagen.

Auf gewissen Straßen war teilweise sehr viel Schwerverkehr unterwegs. Gefühlt bestand der Verkehr dort zeitweise fast nur aus Lastwagen.

Warum das so ist, kann ich nicht beurteilen. Ob irgendwo in der Region Kies oder anderes Baumaterial abgebaut wird oder ob der Verkehr mit der starken Bautätigkeit auf Bali zusammenhängt, weiß ich nicht.

Gerade mit dem Roller ist dieser Lastwagenverkehr allerdings etwas unangenehm und passt überhaupt nicht zu der ansonsten ruhigen und wunderschönen Landschaft.

Abseits dieser stärker befahrenen Straßen sieht die Sache zum Glück wieder ganz anders aus.


🛕 Reisfelder, Wasserfälle, Tempel und kleine Dörfer

Wer gerne selbstständig unterwegs ist, findet rund um Sidemen genügend Möglichkeiten für mehrere Tage.

Man kann Wasserfälle besuchen, durch Reisterrassen laufen, Tempel anschauen oder einfach mit dem Roller die umliegenden Dörfer erkunden.

Was mir besonders gefallen hat: Man muss hier nicht ständig Eintritt bezahlen oder irgendeine große Attraktion besuchen, um einen schönen Tag zu haben.

Die Landschaft und das Unterwegssein sind bereits ein großer Teil des Erlebnisses.

Zwischendurch findet man immer wieder kleine Warungs und Restaurants, in denen man etwas essen kann. 🍜

Sehr zu empfehlen sind die Reisfelder von Sidemen. Ein schöner Spaziergang von etwa ein bis zwei Stunden führt mitten durch die grüne Landschaft. Beim Eingang und ungefähr auf halber Strecke gibt es jeweils ein kleines Café – perfekt für einen kurzen Boxenstopp. Sonnenschutz nicht vergessen, denn ein großer Teil des Weges liegt in der Sonne. 🌾☀️

Ebenfalls sehr schön ist Telabah Langtang. Von dort hat man einen wunderschönen Blick auf den Vulkan und die umliegenden Plantagen. Besonders am Morgen lohnt es sich, einfach einen Moment sitzen zu bleiben und die Aussicht zu genießen. 🌋


Reisterrassen
Reisterrassen
Reisterrassen
Reisterrassen


















Google Maps Links:


Mein Tipp: Die Ausflüge möglichst am Morgen machen.

Dann sind die Temperaturen noch angenehm und man kann die Umgebung in Ruhe erkunden. Am Nachmittag geht es zurück nach Sidemen, wo man sich in eines der schönen Cafés setzen und bei einem Kaffee oder Matcha einfach den Blick auf den Vulkan und die grüne Landschaft genießen kann. ☕🍵🌋

Für mich gehört genau das zu Sidemen dazu: morgens unterwegs sein und entdecken – nachmittags einen Gang zurückschalten und genießen.



Homestays 🏡

Unterkünfte die ich dir aussen eigener Ehrfahrung empfehlen kann. Ausser in den touristischen Orten, gibt hier auf Bali hauptsächlich Homestays (kleinere Anlagen die Familiengefürt sind). Da ich viel unterwegs war, kam einiges an Unterkünften zusammen, nach meiner Erfahrung, geht die Schere ziemlich auseinander. Überwiegend ist es so, dass eine Unterkunft erbaut wird, und danach genutzt, unterhalt ist hier weitestgehend ein Fremdwort. Mein Tipp: Da es immer wieder Neueröffnungen gibt, finde ich dies die beste Variante, Unterkünfte zu Buchen die noch relativ neu sind, da habe ich die besten Erfahrungen gemacht.


The Babakan Accommodations

🏡 Kleine Unterkünfte statt großer Hotelanlagen

Auch bei den Unterkunft hat mir in Sidemen sehr gut gefallen.

Ich hatte ein kleines, familiär geführtes Gästehaus mit einem fast neuen Bungalow. Besonders schön war meine eigene Terrasse mit direktem Blick über die Reisfelder – und bei klarer Sicht bis zum Vulkan. 🌾🌋

Morgens dort zu sitzen und einfach auf die Landschaft zu schauen, war für mich bereits ein kleines Highlight, dazu kam noch, dass der Besitzer, jeden morgen das Frühstück auf der Terrasse servierte 🤩😋 (so kann ein Tag doch starten!)

Genau solche Unterkünfte mag ich auf meinen Reisen: klein, persönlich, ruhig und mitten in der Umgebung, die ich eigentlich erleben möchte.

Sidemen ist außerdem bekannt für seine außergewöhnlichen und teilweise spektakulären Unterkünfte – mitten im Dschungel, direkt an den Reisfeldern oder einfach umgeben von viel Grün. 🌴

Hat man eine ganz bestimmte oder besonders ausgefallene Unterkunft im Blick, sollte man diese frühzeitig buchen. Gerade die spezielleren Unterkünfte sind entsprechend beliebt und schnell ausgebucht.


Bungalow mit Traumhafter Aussicht
Bungalow mit Traumhafter Aussicht

🛏️ Zimmer und Ausstattung

Die Zimmer sind sehr sauber, hell und sehr geräumig, ein sehr bequemes Bett und Klimaanlage. Das Bad ist ebenso sehr gross und die Terrasse lädt zum verweilen ein. Es gibt aber auch einen Nachteil, man muss sich nach dem Frühstück motivieren aufzustehen und nicht sitzen zu bleiben 😅



Anfahrt und Annehmlichkeiten

Die Anlage ist klein und überschaubar, mit 6 oder 7 Bungalows, der Gehweg zur Anlage ist ein erhöter Steg, der den Reisfeldern entlang führt. Deshalb kann die Anfahrt mit dem Scooter und Gepäck ein wenig abendteuerlich sein. Das Frühstück war bei meiner Buchung dabei, diese lag bei 26.- CHF. ca. 28.- Euro. pro Bungalow, inklusive Frühstück (Stand Ende August 2026).


⏳Wie lange sollte man in Sidemen bleiben?

Ich würde für Sidemen ungefähr zwei bis vier Tage einplanen.

Zwei Tage reichen, um einen ersten Eindruck zu bekommen und einige Highlights der Umgebung zu besuchen. Wer aber gerne mit dem Roller unterwegs ist, kleine Dörfer erkundet, Wasserfälle und Tempel besucht oder zwischendurch einfach einmal die Aussicht genießen möchte, kann problemlos drei oder vier Tage bleiben.

Für mich ist Sidemen kein Ort, den man möglichst schnell „abhaken“ sollte.

Gerade das langsame Reisen passt hier besonders gut.


Zwei bis vier Tage würde ich empfehlen – und ruhig auch einmal ohne festes Ziel losfahren. 🌴🛵

Denn gerade hier gilt für mich wieder:


Der Weg ist das Ziel.


💭 Mein Fazit

Sidemen war für mich ein schöner Start in meine eigentliche Bali-Rundreise.

Nach den ersten organisatorischen Tagen in Seminyak begann hier das, weshalb ich mit dem Roller unterwegs sein wollte: kleine Straßen, grüne Landschaften, Reisfelder, Dörfer, Tempel und einfach selbst entdecken.

Der starke Lastwagenverkehr auf einigen Straßen hat mich zwar überrascht und teilweise auch gestört. Abseits davon habe ich Sidemen aber als wunderschöne, grüne Region erlebt. Wer Bali individuell erkunden möchte und nicht nur Strände, Beachclubs und touristische Hotspots sucht, sollte Sidemen meiner Meinung nach auf jeden Fall einplanen.

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