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🇮🇩

Lombok

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Indonesien 🇮🇩

Bali

 

 

 

 

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1. 📍 Infos über Indonesien (Bali & Lombok)
  • Indonesien: Liegt in Südostasien und besteht aus tausenden Inseln. Von Europa aus muss man je nach Verbindung ungefähr mit 15–20 Stunden Reisezeit rechnen. Bali liegt zwischen Java und Lombok.

  • Hauptstadt: Die Hauptstadt Indonesiens befindet sich im Übergang von Jakarta zur neuen Hauptstadt Nusantara. Die Hauptstadt der Provinz Bali ist Denpasar. Auf Lombok ist Mataram die Hauptstadt der Provinz West Nusa Tenggara.

  • Einwohnerzahlen: Indonesien hat über 280 Millionen Einwohner. Auf Bali leben rund 4,5 Millionen Menschen.

  • Zeitzone: Bali und Lombok liegen in der Zeitzone WITA (UTC+8). Gegenüber der Schweiz, Deutschland und Österreich sind das +7 Stunden während der Winterzeit und +6 Stunden während der Sommerzeit.

  • Sprache: Bahasa Indonesia ist die Landessprache. Auf Bali wird zusätzlich Balinesisch und auf Lombok unter anderem Sasak gesprochen. In den touristischen Gebieten kommt man mit Englisch meistens gut durch. Aber keine Sorge, man kommt immer irgendwie durch – und ich bin sprachlich auch ein Armleuchter 😬.

  • Währung: Indonesische Rupiah (IDR). Der Wechselkurs schwankt natürlich laufend und sollte vor der Reise nochmals aktuell geprüft werden.

  • Beste Reisedauer: Dies ist individuell. Für Bali und Lombok zusammen finde ich 3–4 Wochen perfekt, alleine schon wegen der langen An- und Rückreise. Länger geht natürlich immer 😂.

  • Für wen eignet sich die Destination? Sonnenanbeter, Surfer, Motorrad- und Rollerfahrer, Naturliebhaber oder alle, die kulinarisch etwas erleben möchten.

  • Vor- und Nachteile: Vorteil sind das ganzjährig tropisch warme Wetter, gutes Essen, herzliche Menschen, wunderschöne Landschaften und ein immer noch gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Nachteil: Auf Bali sind während der Hauptreisezeit sehr viele Besucher unterwegs und der Verkehr ist vor allem im Süden teilweise wirklich extrem. Lombok ist vielerorts noch deutlich ruhiger.

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2. 🌦️ Klima & beste Reisezeit
  • Trockenzeit: Etwa April/Mai bis Oktober. In dieser Zeit gibt es normalerweise deutlich weniger Niederschlag und die Luftfeuchtigkeit ist etwas angenehmer.

  • Regenzeit: Ungefähr November bis März/April. Regenzeit bedeutet aber nicht, dass es den ganzen Tag regnet. Häufig sind es kräftige Schauer oder Gewitter und danach scheint wieder die Sonne.

  • Durchschnittstemperaturen: An den Küsten meistens etwa 27–31 °C. In höheren Regionen kann es deutlich kühler werden.

  • Luftfeuchtigkeit: Ganzjährig hoch, während der Regenzeit nochmals deutlich höher.

  • Beste Reisezeit: Meiner Meinung nach Mai/Juni sowie September/Oktober. Das Wetter ist meistens gut und außerhalb der absoluten Spitzenzeiten ist etwas weniger los.

  • Hauptsaison: Vor allem Juli und August sowie Weihnachten und Neujahr. In beliebten Regionen Balis kann es dann wirklich voll und auch deutlich teurer werden.

  • Nebensaison: Besonders während Teilen der Regenzeit sind weniger Touristen unterwegs und Hotels können günstiger sein.

  • Wetterbesonderheiten: Bali und Lombok liegen direkt nebeneinander, trotzdem kann sich das Wetter unterscheiden. Lombok ist vielerorts trockener als Bali. In den Bergen kann das Wetter sehr schnell wechseln.

  • Meine Wettererfahrung: Ich persönlich mag warmes Wetter und komme damit gut zurecht. Die Kombination aus Sonne, hoher Luftfeuchtigkeit und Roller-/Motorradfahren sollte man aber nicht unterschätzen. Längere Strecken fahre ich deshalb am liebsten morgens.

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3. 🚗 Mobilität & Anreise
  • Internationale Flughäfen: Der wichtigste Flughafen für Bali ist der I Gusti Ngurah Rai International Airport bei Denpasar. Lombok besitzt ebenfalls einen internationalen Flughafen.

  • Inlandsflüge: Indonesien ist riesig. Für größere Distanzen zwischen den Inseln sind Inlandsflüge oft die sinnvollste Möglichkeit. Die Preise unterscheiden sich je nach Strecke, Airline und Reisezeit teilweise deutlich.

  • Bahnverbindungen: Auf Bali und Lombok gibt es keine Eisenbahn. Auf Java dagegen schon.

  • Busverbindungen: Sind vorhanden und günstig, für Touristen aber meiner Meinung nach nicht immer die praktischste Möglichkeit.

  • Fähren: Zwischen den Inseln gibt es zahlreiche Fährverbindungen. Zwischen Bali und Lombok verkehren unter anderem die normalen Fahrzeugfähren Padang Bai–Lembar sowie verschiedene Schnellboote. Roller und Motorräder können auf den Fahrzeugfähren mitgenommen werden.

  • Taxi-Angebote: Grab und Gojek sind für mich die praktischsten Möglichkeiten. Je nach Region funktionieren die Apps unterschiedlich gut.                                                                                                                                                                                                       Link zu den Apps:​ https://www.marcocaprez.ch/apps-empfehlungen#apps

  • Öffentlicher Verkehr: Auf Bali und Lombok für Touristen eher eingeschränkt. Mit Roller, Motorrad, Mietwagen oder privatem Fahrer ist man wesentlich flexibler.

  • Roller- und Motorradverleih: Gibt es praktisch überall. Wichtig: Nur weil euch jemand problemlos einen Roller vermietet, bedeutet das nicht automatisch, dass ihr ihn legal fahren dürft. Ihr benötigt die entsprechende Führerscheinklasse und die für Indonesien erforderlichen Dokumente. Auch die Versicherungsdeckung unbedingt überprüfen.

  • Mietwagen: Möglich, aber vor allem auf Bali würde ich mir das gut überlegen. Der Verkehr kann extrem sein und viele Straßen sind sehr schmal. Eine Alternative ist ein Mietwagen mit Fahrer.

  • Straßenzustand: Sehr unterschiedlich. Hauptstraßen sind teilweise sehr gut, kleinere Straßen können Schlaglöcher, schlechten Belag oder unbefestigte Abschnitte haben.

  • Linksverkehr: Wie in Thailand wird auch in Indonesien links gefahren.

  • Meine Erfahrung: Für mich sind Roller und Motorrad eine der schönsten Möglichkeiten, Bali und vor allem Lombok zu entdecken. Vorausschauend und defensiv fahren, für andere mitdenken und nicht auf seinem eigenen Vorfahrtsrecht beharren. Dann macht das Fahren richtig Spaß. 🏍️🫶

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4. 💰 Kosten & Budget
  • Budget pro Tag (Backpacker): Schwierig für mich einzuschätzen, da ich selbst nicht als Backpacker reise. Ich würde ungefähr 30–50 Euro/CHF rechnen.

  • Budget pro Tag (Mittelklasse): Meiner Meinung nach ungefähr 60–100 Euro/CHF.

  • Budget pro Tag (Luxus): Wahrscheinlich ab 150 Euro/CHF aufwärts. Gerade auf Bali gibt es nach oben praktisch keine Grenze 😂.

  • Generell: Das lässt sich kaum pauschal definieren. Jeder empfindet günstig und teuer anders. Dazu kommen große regionale und saisonale Unterschiede.

  • Motorrad-/Rollermiete: Stark abhängig von Region, Saison, Modell und Mietdauer. Wochen- und Monatsmieten können den Preis deutlich reduzieren.

  • Essen: In einem einfachen Warung kann man für wenige Euro sehr gut essen. In modernen Cafés und westlichen Restaurants auf Bali kann man dagegen problemlos europäische Preise bezahlen.

  • Unterkünfte: Von einfachen Homestays bis zur Luxusvilla gibt es alles. Auf Lombok bekommt man meiner Erfahrung nach häufig noch mehr fürs Geld als in den bekannten Regionen Balis.

  • Preis-Leistungs-Verhältnis: Gut bis sehr gut. Bali ist allerdings schon lange kein extrem günstiges Paradies mehr. Wer hauptsächlich westlich isst, in den bekannten Hotspots wohnt und Beachclubs besucht, kann problemlos sehr viel Geld ausgeben. Wer lokal isst und etwas außerhalb der touristischen Zentren wohnt, kann weiterhin sehr günstig reisen.

  • Spartipps: Bei längeren Aufenthalten direkt beim Hotel oder Vermieter nach Wochen- oder Monatspreisen fragen. Das kann sich deutlich lohnen. Ansonsten bin ich der Meinung: Im Urlaub sollte man nicht jeden Franken oder Euro dreimal umdrehen – sonst lieber etwas kürzer reisen und die Zeit genießen 😉.

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5. 💳 Praktische Informationen
  • Geldautomaten: Auf Bali praktisch überall vorhanden und auch auf Lombok in größeren Orten kein Problem. Ich bevorzuge Automaten direkt bei Banken oder an gut frequentierten Standorten.

  • Kreditkartenzahlung: In Hotels, größeren Restaurants, Cafés und Geschäften meistens problemlos. Kleine Warungs, Märkte und abgelegenere Orte funktionieren häufig weiterhin mit Bargeld.

  • Zahlungsmittel: Ich nutze selbst Revolut und WISE und bin mit beiden bisher sehr zufrieden. Sie ergänzen sich gegenseitig gut.                                                                                                                                                                                                                                     Link zu den Zahlungsmitteln:​ https://www.marcocaprez.ch/zahlungsmittel#zahlungsmittel

  • Wechselstuben: Gibt es auf Bali sehr viele. Nur seriöse Wechselstuben benutzen und das Geld immer selbst nachzählen. Wenn ein Wechselkurs deutlich besser aussieht als überall sonst, wäre ich vorsichtig.

  • SIM-Karten: Lokale SIM-Karten sind meistens wesentlich günstiger als internationale Reise-eSIMs. Die Netzabdeckung kann je nach Insel und Region unterschiedlich sein.

  • WLAN-Verfügbarkeit: Auf Bali in Hotels, Restaurants und Cafés meistens sehr gut. Auf Lombok kann es außerhalb der touristischen Regionen etwas schwieriger werden.

  • Steckdosen: Unsere zweipoligen europäischen Stecker funktionieren normalerweise problemlos. Ein Adapter ist in der Regel nicht notwendig.

  • Trinkwasser: Kein Leitungswasser trinken. Ich benutze zum Trinken und Zähneputzen Flaschenwasser bzw. aufbereitetes Wasser.

  • Öffentliche Toiletten: Der Standard reicht von sehr modern bis sehr einfach. Toilettenpapier habe ich auf Reisen sicherheitshalber immer dabei.

  • Öffnungszeiten: Restaurants, Cafés und kleinere Geschäfte haben häufig sieben Tage geöffnet. Behörden und Banken haben natürlich eingeschränktere Öffnungszeiten.

  • Bali Touristenabgabe: Für ausländische Touristen wird auf Bali grundsätzlich eine Touristenabgabe von 150.000 IDR pro Person erhoben.

  • Packtipps: Sieh dir dazu meine Packliste an.                                                                                                                                                         Link zu den Packlisten: https://www.marcocaprez.ch/alles-rund-ums-reisen#reisetips

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6. 🏥 Sicherheit & Gesundheit
  • Allgemeine Sicherheit: Meiner Erfahrung nach gut. Das größte alltägliche Risiko ist wahrscheinlich der Straßenverkehr.

  • Kriminalität: Wie überall auf der Welt auf Wertsachen achten. Handy, Kamera oder Tasche auf dem Roller nicht unnötig offen präsentieren.

  • Touristenfallen: Dubiose Wechselstuben, überhöhte Preise oder Diskussionen über angebliche Schäden bei Mietrollern können vorkommen. Deshalb Roller oder Motorrad bei der Übernahme komplett fotografieren oder filmen.

  • Krankenhäuser: Auf Bali gibt es zahlreiche private Krankenhäuser und internationale Kliniken. Auf Lombok ist die Auswahl kleiner. Bei ernsthaften medizinischen Problemen kann deshalb eine Behandlung oder Verlegung nach Bali notwendig oder sinnvoll sein.

  • Apotheken: In den größeren Orten problemlos vorhanden.

  • Reiseversicherung: Eine Kranken-/Unfallversicherung, die auch im Ausland bezahlt, gehört für mich zwingend dazu. Wer Roller oder Motorrad fährt, sollte unbedingt überprüfen, ob dies von der eigenen Versicherung tatsächlich gedeckt ist.

  • Impfempfehlungen: Kann und möchte ich nicht pauschal beantworten – ich bin kein Arzt. Abhängig von Reiseroute und Aufenthaltsdauer am besten mit einem Arzt oder Tropenmediziner abklären.

  • Mücken: Mückenschutz ist wichtig. Dengue kommt in Indonesien vor. Gerade morgens und gegen Abend sollte man daran denken.

  • Hygiene: Nicht immer mit Europa vergleichbar, aber man sollte sich auch nicht verrückt machen. Einfach mit vernünftigem Menschenverstand. Bei Streetfood esse ich am liebsten dort, wo viele Einheimische essen und ein hoher Durchlauf herrscht.

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7. 📱 Nützliche Apps
  • Grab: Sehr praktisch für Taxi- und Fahrdienste sowie Essenslieferungen.

  • Gojek: Ähnlich wie Grab und in Indonesien extrem verbreitet. Neben Fahrdiensten kann man darüber auch Essen und verschiedene andere Dienstleistungen bestellen.

  • Google Maps: Für Navigation, Restaurants, Cafés, Sehenswürdigkeiten und Hotels für mich unverzichtbar.

  • Google Translate: Hilfreich, sobald man die touristischen Regionen verlässt oder die Kommunikation etwas schwieriger wird.

  • All Indonesia: Für die digitalen Einreiseformalitäten sollte man sich vor der Einreise über das aktuelle offizielle System informieren.

  • Apps: Hierfür besucht meine Zusammenfassung aller Apps.                                                                                                                         Link zu den Apps:​ https://www.marcocaprez.ch/apps-empfehlungen#apps

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8. 🚩 Fehler vermeiden & Insider-Tipps
  • Fehler: Man kann nicht alle Fehler vermeiden. Außerdem ist es gut, Fehler zu machen, denn daraus lernt man 😉.

  • Nicht zu viel planen: Indonesien ist riesig. Bali, Lombok, Java, Flores und noch mehrere weitere Inseln in drei Wochen abzuhaken, macht meiner Meinung nach wenig Sinn. Lieber weniger Orte und diese dafür richtig erleben.

  • Ausflüge/Sehenswürdigkeiten: Früh morgens, wenn der Ansturm noch nicht so groß ist und die Temperaturen angenehmer sind.

  • Bali ist nicht Indonesien: Bali ist nur eine kleine Insel innerhalb eines riesigen Landes. Schon auf Lombok verändern sich Religion, Kultur, Landschaft und Alltag deutlich.

  • Religion und Kultur: Respektieren! Wir als Ausländer sind in einem fremden Land zu Besuch – bitte vergesst das nicht.

  • Bali & Lombok: Bali ist überwiegend hinduistisch geprägt, während Lombok mehrheitlich muslimisch geprägt ist. Entsprechend unterscheiden sich Traditionen und Alltag.

  • Tempel: Auf angemessene Kleidung achten. Je nach Tempel wird ein Sarong benötigt.

  • Affen: Können lustig sein – bis einer mit Handy, Sonnenbrille oder sonst etwas davonrennt 😬. An bekannten Affen-Spots lose Gegenstände gut verstauen.

  • Mein Tipp: Verlasst auch einmal die bekannten Instagram-Spots. Gerade auf Lombok oder in weniger touristischen Regionen Balis beginnen für mich die interessanteren Erlebnisse dort, wo deutlich weniger Touristen unterwegs sind.

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9. 🏍️ Für Motorradreisende
  • Geeignete Motorradtypen: Eigentlich braucht es für Bali und Lombok keine riesige Reiseenduro. Für sehr viele Strecken reicht ein normaler Roller oder Maxi-Scooter vollkommen aus. Wer abgelegenere Strecken fahren möchte, profitiert natürlich von etwas mehr Bodenfreiheit und größeren Rädern.

  • Beste Motorradstrecken: Die eine beste Motorradstrecke gibt es nicht, aber wunderschöne und spektakuläre Strecken gibt es definitiv 😉. Gerade Lombok bietet fantastische Küsten-, Berg- und Landstraßen. Für weiteres schaut euch meine Karten/Touren an, die ich selbst gefahren bin und mit meinen Erfahrungen zusammenstelle.

  • Verkehrsaufkommen: Auf Bali teilweise extrem. Vor allem rund um Denpasar, Kuta, Seminyak, Canggu und teilweise Ubud braucht man Geduld und Konzentration. Lombok empfinde ich vielerorts als wesentlich entspannter.

  • Tankstellennetz: In bewohnten Regionen gut. Zusätzlich wird vielerorts Benzin in kleinen Shops oder am Straßenrand verkauft. In abgelegenen Regionen tanke ich trotzdem lieber etwas früher.

  • Mautstraßen: Auf Bali gibt es eine mautpflichtige Straße. Vor einer längeren Tour sollte man die aktuellen Regelungen für Motorräder prüfen.

  • Motorradwerkstätten: Kleine Roller- und Motorradwerkstätten findet man praktisch überall. Bei großen Motorrädern oder speziellen Ersatzteilen kann es außerhalb Balis schwieriger werden.

  • Fähren: Motorräder und Roller können auf normalen Fahrzeugfähren zwischen verschiedenen Inseln mitgenommen werden. Zwischen Bali und Lombok beispielsweise auf der Verbindung Padang Bai–Lembar.

  • Motorradtransport: Wer das Motorrad nicht selbst mit der Fähre transportieren möchte, findet auch Speditionen, die Roller und Motorräder zwischen den Inseln transportieren.

  • Übernachtungsmöglichkeiten unterwegs: Sehr gut. Ich nutze hauptsächlich Hotels und Homestays. In stark besuchten Orten und während der Hauptsaison würde ich spezielle Unterkünfte etwas früher buchen.

  • Polizei- und Kontrollpunkte: Die notwendigen Führerschein- und Fahrzeugdokumente immer dabeihaben und natürlich Helm tragen.

  • Schutzkleidung: Bei 30 Grad nicht immer angenehm, aber Asphalt bleibt Asphalt. Zumindest einen vernünftigen Helm, geschlossene Schuhe und möglichst geeignete Schutzkleidung halte ich für sinnvoll.

  • Meine Erfahrung: Bali und besonders Lombok mit dem Roller zu erkunden, ist für mich einfach ein Traum. Man ist unabhängig, kann spontan irgendwo abbiegen oder anhalten und entdeckt Orte, an denen man mit einer organisierten Tour wahrscheinlich einfach vorbeifahren würde.

  • Mein Fazit: Genau diese Freiheit macht für mich einen großen Teil des Reisens aus. 🏍️🫶

Generelles

Ankunft  🛬

Die wichtigsten dinge sind nun Internet und Transport zum Ziel.

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1. Internet = Sim-Card 

    Hier gibt es zwei Möglichkeiten, eine E-Sim, die du schon in deinem  Heimatland online kaufst und installierst, die kannst du               gleich bei der Landung aktivieren.

 

    Vorteil: Du hast unmittelbar nach der Landung Internetzugang.

    Nachtei: E-Sim Anbieter sind meist deutlich teurer als lokale Anbieter (Netzabdeckung fraglich).

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    Meine Empfehlung: Eine Sim von einem Lokalen Anbieter, Ich selbst mache es auch so und nutze den Anbieter Telkomsel mit           denen habe ich gute Erfahrungen gemacht (hat auch eine sehr gute Netzabdeckung in Lombok).

    In Bali am Flughafen, sind die Anbieter etwas teuer, deshalb würde ich nur ein Tarif über wenige Tage oder eine E-Sim für die               ersten Tage abschliessen und dann vor Ort ein Packet buchen.

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    Es gibt nun zwei Optionen, In der Nächsten Stadt in ein AIS Shop, in jeder Central Shopping Mall sind diese vertreten, dort hast         du etwas mehr Optionen als am Flughafen. Ich empfehle die Sim am Flughafen zu Kaufen, so mach ich es auch, ist ein wenig             teurer als im Shop, aber immer noch deutlich billiger als eine E-Sim von einem Internationalen Anbieter. Auf dem Weg vom                 Flugzeug zum Gepäck kommen zwei Stände und bei der Gepäckausgabe nochmals einer, auch von anderen Anbietern. Du gehst     zum Verkaufstand, da bekommst du eine Karte mit der Übersicht der Angebote (Laufzeit, ab 3 Tagen bis zu Monaten, Leistung             und Kosten), Sie fragen auch ob als Physische Sim oder lieber als E-Sim, du kannst wählen was dir lieber ist. Jetzt stellt sich die       Frage, bist du nur 2 bis 3 Wochen für Urlaub im Land, dann würde ich dies gleich vor Ort für diese Zeit abschliessen, dann                   ist es erledigt und du hast Ruhe. Bleibst du länger, 1 Monat oder mehr, dann würde ich 3 Tage oder 1 Woche                                               abschliessen und danach in einen Shop an deinem Zielort. 

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2. Beförderungsmittel zum Zielort

    Vom Internationalen Flughafen Bangkok (Suvarnabhumi) gibt es diverse Möglichkeiten, zu einen stellt sich die Frage, wo geht es         hin, was möchte man ausgeben und wie Lange möchte man unterwegs sein. Ich habe meine Favoriten mit den                                         Nummern 1 bis 6 versehen.

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   Fortbewegungsmittel/Öffentlicher Verkehr

    Dies gilt nicht nur für den weg ab Flughafen, sondern generell für Thailand.

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 1.) 🚆 Airport Rail Link (ARL) – Meine Empfehlung

   💰 Kosten: 15–45 Baht
    ⏱ Fahrzeit: 25–30 Minuten bis Bangkok Zentrum

   📍 Wo findet man ihn?

  • Nach der Immigration und Gepäckausgabe auf Ebene 2 (Arrivals).

  • Folge einfach den großen Schildern “Train to City”

  • Fahre mit Rolltreppe oder Lift ins Untergeschoss B/B1 (Basement).

  • Dort befindet sich die Airport-Rail-Link-Station.

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   👍 Warum nutzen?

  • Schnellste Verbindung.

  • Umgeht jeden Stau.

  • Ideal für in das Stadtzentrum (Silom etc.).

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   🚆 Zugverkehr

   💰 Kosten Langstrecken: 1000 bis 2000 THB. (dies ist ein Richtwert, da es auf die Klasse und Strecke ankommt).
    ⏱ Fahrzeit: Keine Zeitangabe möglich aber eher ein gemächliches reisen.

   📍 Wo findet man ihn?

  • Bahnhof Bangkok Krung Thep Aphiwat Central Terminal (ehemals Bang Sue Grand Station). 

        Link Google Maps: https://maps.app.goo.gl/SBXBjKWqodWP4FaAA?g_st=ic​​

  

   👍 Warum nutzen?

  • Entspanntes schönes Reisen.

  • Nachtzug (Schlafwagen), ein Erlebnis, du kommst wahrscheinlich erholt an und du hast dir eine Hotelnacht gespart.

  • Thailand hat eines der grössten Bahnnetze Südostasiens, die Züge sind nicht hoch modern, das macht es oft zu einem Erlebnis.

   Beispiel: Einer der beliebtesten Stecken, Bangkok Chiang Mai, Fahrzeit ca. 10h, Klimatisiert, Sitzplatz ca. 500.- bis 700.- THB.

                      Auch Nachtzüge mit Schlafwagen möglich.

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    🚆BTS ist in Bangkok das günstigste und effizienteste Vortbewegunsmittel

   💰 Kosten: 20–60 Baht
    ⏱ Fahrzeit: 5–30 Minuten, je nach strecke

   📍 Wo findet man ihn? ​

  • In Google Maps in Versiden färbenden Linien markiert (jede Farbe markiert eine line, sucht die nächste Station bei deiner Unterkunft und diese wo du hin möchtest, dann wird ersichtlich ob die Linie direkt dort hin fährt oder ob do sie wechseln musst, sprich umsteigen).

  • An jeder Station, gibt es einen besetzten Ticketschalter (Gib dein Ziel an und Einweg oder Hin und Zurück).                                   Für 150 THB bekommst du eine Tages eine Tageskarte, diese lohnt sich ab 4-5 Fahrten und ist einen Kalendertag gültig.

  • Kann zu Stosszeiten schon mal recht voll sein (dennoch sehr effizient so gut wie keine Wartezeiten). Wer anfällig, empfindlich oder sich einfach schützen möchte, empfehle ich zu Stosszeiten eine Maske.

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    👍 Warum nutzen?

  • Schnellste Verbindung.

  • Umgeht jeden Stau.

  • Ideal für Bangkok.

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2.)  🚗 Grab und Bolt

    💰 Kosten: ca. 400–700 Baht.
     ⏱ Fahrzeit: wie Taxi.

    📍 Wo findet man sie?

  • In der App buchen.

  • Danach auf Ebene 1 (Ground Floor) gehen.

  • Zum Gate 4 (Outer Curb) laufen.

  • Dort befindet sich die offizielle Grab-Abholzone. 

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    👍 Warum nutzen?

  • Fester Preis.

  • Keine Diskussionen.

  • Zieladresse wird automatisch übertragen.

    Lade dir die Apps herunter und hinterlege bei der Registrierung nach Möglichkeit deine Zahlungskarte (Kreditkarte), das                       vereinfacht dir einiges. (du gibst dein Ziel ein, danach hast du die Auswahl zwischen Auto oder Scooter, du wählst dein Favorit           und siehst aus der Karte in Echzeit wo dein Fahrzeug ist und wann es bei dir eintrifft (Wichtig: bei Ankunft immer                                       Fahrzeugnummer prüfen, nicht dass du das falsche nimmst 😂). Am ziel steigst du aus, du bekommst eine Bestätigung von dem     abgezogenen Betrag auf deiner karte und eine Meldung in der App, wo du den Fahrer bewerten kannst und Trinkgeld geben.

   

   Link zu meiner App Seite, wo du durch anklicken der App zum Anbieter gelangst: 

    https://www.marcocaprez.ch/apps-empfehlungen#apps

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3.)  🚘 Private Limousine / Hoteltransfer

   💰 Kosten: ca. 800–2.500 Baht.

   📍 Wo findet man sie?

  • Bereits in der Gepäckhalle und Ankunftshalle (Ebene 2) stehen die offiziellen Schalter der Flughafen-Limousinen.

  • Fahrer privater Transfers warten meist mit Namensschild.  

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   👍 Warum nutzen?

  • Maximale Bequemlichkeit.

  • Keine Wartezeit.

  • Ideal nach Langstreckenflügen.

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4.)  🚕 Offizielle Flughafentaxis erfahren

   💰 Kosten: ca. 350–600 Baht plus Maut (das ist die Schnellstrassen-Gebühr ca. 80-120 THB.).
    ⏱ Fahrzeit: 30–90 Minuten.

   📍 Wo findet man sie?

  • Gehe von Ebene 2 (Arrivals) eine Etage hinunter auf Ebene 1.

  • Die offiziellen Taxis befinden sich zwischen Gate 4 und Gate 7.

  • Ziehe zuerst am Automaten eine Wartemarke.

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   👍 Warum nutzen?

  • Direkt bis vor das Hotel.

  • Rund um die Uhr verfügbar.

  • Besonders praktisch mit viel Gepäck.

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5.)  🚌 Öffentliche Busse

   💰 Kosten: ca. 30–70 Baht.

   📍 Wo findet man sie?

  • Die meisten Busse fahren vom Suvarnabhumi Public Transport Center.

  • Kostenloser Shuttlebus vom Terminal dorthin.

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   👍 Warum nutzen?

  • Sehr günstig.

  • Gut für Backpacker.

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6.)  🚐 Fernbusse (Pattaya, Hua Hin usw.)

   💰 Kosten: ca. 140–400 Baht.

   📍 Wo findet man sie?

  • Im Transport Center des Flughafens.

  • Teilweise auch an speziellen Bus-Countern in der Ankunftshalle.

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   👍 Warum nutzen?

  • Direktverbindungen ohne Umweg über Bangkok.

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   Meine persönliche Empfehlung für Bangkok!

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   Der Airport Rail, ist gut, da man nicht im Stau steht und man kann von der Ausstiegs-Station immer noch ein Grab oder Bold             zumHotel nehmen, ist meist immer noch schneller.

   Grab oder Bold, morgens und abends zur Rush Hour (Stosszeiten) auf keinen Fall, da kann es schnell mal 2 Stunden dauern           bis in die Stadt. Ansonsten, wenn man ein Langen Flug hatte und müde ist, auch eine gute Option, einsteigen, etwas schlafen bis     zur Ankunft im Hotel.

   Private Limousinen/VIP Taxis, nehme ich persönlich oft, da sie oftmals noch bessere Preise anbieten als Grab oder Bold und         ich habe durchwegs nur positive Erfahrungen gemacht. Ich hatte gerade letztens ein Privat VIP Taxi von Pattaya an Flughafen,           normalerweise 1300 Thb bis 1500 Thb, ich habe 1000 bezahlt und war super professionell. Da gebe ich lieber noch ein gutes               Trinkgeld und dann ist es eine Winn Winn Situation und beide sind Glücklich.

    Sicher auch gut geeignet für Familien oder Gruppen, wenn es einen Minivan benötigt.

   Taxi, nutze ich eigentlich nie, ich fahre Zug, Grab oder Bold, auf jedenfalls nur über die offizielle Taxistation, von niemandem               ansprechen lassen für eine Taxifahrt (nur mit Taxameter).

   Busse, kann man machen, ich meide es, da es mir oft übel wird, wie auf dem Schiff und die Fahrten teilweisse schon lange                 gehen und am ende ist man meistens noch nicht am Ziel. Aber ich kenne einige die regelmässig den Buss nehmen.

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    In diesem Sinne, wünsch ich dir eine gute Reise!

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